Jetzt werden Extrawünsche erfüllt: Das neue Officine Fuoriserie Maserati in Modena

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Jetzt werden Extrawünsche erfüllt: Das neue Officine Fuoriserie Maserati in Modena

Veröffentlicht am 27 März 2025

Modena und das neue Officine Fuoriserie Maserati

Maserati hat in Modena das neue Officine Fuoriserie Maserati eröffnet, ein exklusives Zentrum für die individuelle Fahrzeuganpassung. Kunden haben nun die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einzigartigen Farben, Materialien und Designelementen nach ihren persönlichen Wünschen zu gestalten. Eine neu eingeführte Lackierlinie ermöglicht es, spezielle Farbvarianten und maßgeschneiderte Lackierungen zu realisieren, die das Fahrzeug noch individueller und exklusiver machen. Dieses neue Personalisierungszentrum unterstreicht Maseratis Engagement für maßgeschneiderte, hochwertige Fahrzeuge und bietet eine einzigartige Möglichkeit, die eigene Vision in einem Maserati zum Leben zu erwecken. Modena ist eine Stadt in der norditalienischen Region Emilia-Romagna, die für ihre reiche Geschichte, kulinarischen Spezialitäten und als Heimat weltberühmter Automarken bekannt ist. Dieses Zentrum der italienischen Luxusautomobilindustrie beherbergt seit 1940 die Marke Maserati. Die Stadt ist untrennbar mit der Tradition und Identität Maseratis verbunden. Das neue Programm stellt eine bedeutende Investition in den Standort Modena und seine Mitarbeiter dar, was das Engagement der Marke für die lokale Gemeinschaft zeigt und zugleich neue Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum eröffnet. Die Firma und das neue Officine Fuoriserie Maserati, befinden sich unter der historischen Adresse in der Viale Ciro Menotti 322 in Modena. Der Firmensitz erstreckt sich über eine Fläche von 4.000 Quadratmetern. Hier befindet sich auch die neue Lackierwerkstatt mit mehr als 20 Arbeitsstationen für die tägliche Lackierung von Modellen wie dem Grecale, MC20, GT2 Stradale, GranTurismo und GranCabrio. Derzeit arbeiten dort 40 hochqualifizierte Spezialisten, mit einer geplanten maximalen Kapazität von 110 Mitarbeitern, die bis zu 24 Fahrzeuge pro Tag individuell mit bis zu 24 Farben anpassen können. Santo Ficili, CEO von Maserati, erklärt zum neuen Personalisierungsprogramm: „Maserati ist weltweit ein Synonym für italienischen Luxus und dieses Konzept auf höchstem Niveau zu feiern, bedeutet, die Wünsche der Kunden in allem, was wir tun, an erste Stelle zu setzen, insbesondere bei der Kreation exklusiver Fahrzeuge durch das Fuoriserie Programm. Die Aufmerksamkeit für Details und die Bedürfnisse derjenigen, die sich für den Kauf eines Maserati entscheiden, zeichnet uns aus: Mit dem neuen Officine Fuoriserie Maserati bieten wir eine zusätzliche, maßgeschneiderte Erfahrung, ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Marke, um unsere Tradition der Exzellenz in Handwerkskunst und Innovation zu feiern.“

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Fuoriserie Corse und Fuoriserie Futura

Mit dem Maserati Fuoriserie Programm haben die Kunden die Möglichkeit, jedes Detail ihres Fahrzeugs nach eigenen Wünschen zu gestalten – von der Karosseriefarbe über Materialien im Innenraum bis hin zu den feinsten Ausstattungsdetails. Dabei gibt es zwei Anpassungsstufen: Die erste ist der Katalog, der zwei Kollektionen umfasst – Fuoriserie Corse, inspiriert von der Rennsportgeschichte der Marke, und Fuoriserie Futura, die sich an futuristische Designvorstellungen richtet. Die zweite Stufe, Bespoke, ist die maßgeschneiderte Fertigung, bei der Fahrzeuge nach den individuellen Wünschen der Kunden oder als einzigartige Einzelstücke geschaffen werden. Der Maserati MC20 Cielo „Less is More…?“ Zum Auftakt des Officine Fuoriserie präsentiert Maserati das exklusive Einzelstück MC20 Cielo „Less is More…?“. Inspiriert von der Bauhaus-Kunstbewegung, zeigt dieses Fahrzeug eine reduzierte, aber raffinierte Ästhetik. Die Karosserie in Blu Corse Matte wird durch geometrische Formen wie Punkte, Linien und Dreiecke in Szene gesetzt, die ein stilisiertes Trident-Logo auf der Haube bilden. Mit maßgeschneiderten Farben wie Rosso Capannelle und Giallo Avia sowie 20-Zoll-Rädern mit einzigartigen Farbkombinationen ist dieses Modell ein Kunstwerk, das den Kunden einen Vorgeschmack auf Maseratis Möglichkeiten der maßgeschneiderten Fertigung bieten soll.

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Familienbande

Die Maserati Brüder waren eine Familie von Ingenieuren und Mechanikern. Die folgenden der insgesamt sieben Brüder spielten dabei die Schlüsselrollen: Alfieri (1887–1932), der älteste Bruder, war ein talentierter Ingenieur und maßgeblich an der Entwicklung des ersten Maserati Autos beteiligt. Er war der Hauptverantwortliche für das Design und die technischen Innovationen der frühen Modelle. Bindo (1883–1973) war ebenfalls als Ingenieur tätig und später auch an der Leitung des Unternehmens beteilig. Ettore (1884–1947) trug zur frühen Entwicklung von Fahrzeugen und Renntechnologien bei, bevor er das Unternehmen verließ. Mario (1890–1980), der künstlerisch talentierte Bruder, entwarf das ikonische Maserati Emblem, das noch heute die Autos ziert. Es ist inspiriert von der Neptun-Statue der Piazza Maggiore in Bologna, einem Symbol für Kraft und Dynamik. Obwohl Mario keinen technischen Hintergrund hatte, war seine Kunstfertigkeit von großer Bedeutung für die Marke. Die Brüder teilten eine große Leidenschaft für den Rennsport und Innovationen, was Maserati schnell zu einer renommierten Marke im Automobilbau machte. Ihre Vision und handwerkliche Expertise prägten die Entwicklung der hochleistungsfähigen Fahrzeuge und machten später die Marke weltweit bekannt.

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Eine Erfolgsgeschichte seit 1914

Die Geschichte von Maserati begann, als Alfieri Maserati zusammen mit seinen Brüdern am 1. Dezember 1914 das Unternehmen unter dem Namen „Società Anonima Officine Alfieri Maserati“ in Bologna gründeten. Anfangs war das Unternehmen auf die Entwicklung und die Produktion von Rennwagen spezialisiert. In den Anfangsjahren konzentrierte sich Maserati auf den Motorsport und konnte sich mit Siegen, wie dem Gewinn der Targa Florio 1926 mit dem Maserati Tipo 26, einen Namen machen. Diese Rennsport-DNA prägt die Marke bis heute. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der Umzug des Unternehmenssitzes nach Modena im Jahr 1940, wo Maserati bis heute ansässig ist. 1929 stellte der Rennfahrer Mario Umberto Borzacchini den neuen Weltrekord in der C-Klasse am Steuer des Maserati 16-Zylinder V4 auf und legte 10 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 246,069 km/h zurück. Dieser Rekord blieb bis 1937 bestehen. In der Nachkriegszeit erweiterte Maserati sein Portfolio um luxuriöse Straßenfahrzeuge. Modelle wie der Maserati A6 und später der ikonische Maserati 3500 GT setzten neue Maßstäbe für Eleganz und Performance. In den 1960er-Jahren wurde Maserati unter der Führung von Citroën weiterentwickelt, was zu technischen Innovationen und neuen Modellen wie dem Maserati Bora führte. Die 90er und die frühen 2000er brachten eine Renaissance für Maserati, insbesondere durch die Übernahme durch Ferrari und später durch den Fiat Konzern. Modelle wie der Maserati Quattroporte und der GranTurismo festigten den Ruf der Marke als Hersteller von Hochleistungsfahrzeugen mit luxuriöser Ausstattung. Heute gehört Maserati zur Stellantis Gruppe und kombiniert Tradition, modernste Technologie und italienisches Design. Die Marke bietet eine breite Modellpalette an, darunter den SUV Grecale, den ikonischen GranTurismo und das Cabriolet GranCabrio. Neben leistungsstarken V6-Benzinmotoren setzt Maserati auf innovative Hybrid- und vollelektrische Antriebe, wie beim GranTurismo Folgore und Grecale Folgore. Das Flaggschiff ist der MC20 mit dem hochmodernen Nettuno V6-Motor, der Formel-1-Technologien nutzt. Der neue GT2 Stradale markiert Maseratis Rückkehr in den Rennsport.

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