Fahrspaß vom Feinsten für Kenner: Der Ferrari 296 Speciale

Ferrari

Fahrspaß vom Feinsten für Kenner: Der Ferrari 296 Speciale

Veröffentlicht am 1 Mai 2025

Die neue Berlinetta mit Plug-in-Hybridantrieb und Heck-Mittel-Motor

Ferrari enthüllte in Maranello seine neueste Spitzenkreation: den Ferrari 296 Speciale. Als radikal geschärfte Weiterentwicklung des 296 GTB tritt dieser Mittelmotor-Sportwagen in die Fußstapfen legendärer Sondermodelle wie dem Challenge Stradale, 430 Scuderia, 458 Speciale und 488 Pista. Der 296 Speciale wurde extra für eine ganz bestimmte Zielgruppe entwickelt: Fahrer, die kein reines Statussymbol suchen, sondern ein Fahrzeug, das puren Fahrspaß, eine unmittelbare Rückmeldung und maximale Emotionen liefert. Der Ferrari 296 Speciale präsentiert sich als kompromissloser Wagen, bei dem Antrieb, Dynamik und Sound auf ein neues Level gehoben wurden. Das Highlight ist der weiterentwickelte Hybridantrieb, bestehend aus einem 120° V6-Biturbo und einem E-Motor. Gemeinsam liefern sie eine Systemleistung von 880 PS (das sind 50 PS mehr als beim 296 GTB). Der Verbrenner allein bringt es auf 700 PS, während der E-Motor im „Extra Boost“-Modus zusätzliche 180 PS bereitstellt. Dabei wiegt der Speciale rund 60 Kilogramm weniger als sein Serienbruder – ein Vorteil, der sich im rekordverdächtigen Leistungsgewicht von nur 1,60 kg pro PS niederschlägt – der Bestwert unter den heckgetriebenen Ferraris. Auch in puncto Fahrdynamik setzt der 296 Speciale neue Maßstäbe: Eine um 5 Millimeter reduzierte Fahrzeughöhe und eine um 13 % geringere Wankbewegung sorgen für eine noch präzisere Kurvenlage. Das neue ABS Evo System verbessert die Bremsperformance selbst unter schwierigsten Bedingungen, während eine überarbeitete Schaltstrategie für noch schnellere Gangwechsel und ein unmittelbares Fahrerlebnis sorgt. Passend zur gesteigerten Performance wurde auch die Akustik neu abgestimmt. Der Sound ist nun kraftvoller, klarer und unmittelbarer. Ferrari setzt dabei auf doppelt so viele Akustikkanäle wie im 296 GTB sowie gezielte Betonung harmonischer Zylinderordnungen – insbesondere der 3., 6. und 9. Ordnung. Zusätzlich leiten spezielle Klangkanäle den Motorsound direkt ins Cockpit und machen jede Fahrt zum emotionalen Erlebnis.

Article image
Article image
Article image

4-facher Fahrspaß – Von elektrisch bis exzessiv

Der Ferrari 296 Speciale verfügt über vier Fahrmodi, die über das links am Lenkrad angebrachte eManettino ausgewählt werden können und jeweils unterschiedliche Strategien zur Energieverteilung und Leistungsabgabe verfolgen. Im eDrive-Modus fährt der Wagen rein elektrisch, wobei der Verbrennungsmotor abgeschaltet bleibt. Die Reichweite beträgt bis zu 25 km, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h, was ideal für urbane Zonen oder leise Fahrten ist. Der Hybrid-Modus ist beim Start standardmäßig aktiv und steuert den Einsatz von Elektro- und Verbrennungsmotor effizient, um je nach Fahrsituation Leistung oder Sparsamkeit zu priorisieren. Im Performance-Modus bleibt der Verbrennungsmotor dauerhaft aktiv, wobei die Batterie kontinuierlich geladen wird, um jederzeit spontane Leistungsreserven bereitzuhalten – optimal für sportliches Fahren mit hohem Anspruch. Der Qualify-Modus schließlich mobilisiert die volle Systemleistung: Der Elektromotor liefert hier im „Extra Boost“-Bereich bis zu 180 PS ab 6000 U/min, was maximale Performance für anspruchsvolle Strecken und dynamische Fahrten ermöglicht.

Article image
Article image

Die markante Rennsport-Optik

Die Designsprache des Ferrari 296 Speciale ist stark von geschlossenen Rennsport-Modellen von Ferrari geprägt und übersetzt die technische Kompetenz der Marke in eine markant geformte Karosserie. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Ferrari Styling Centre und den Technikabteilungen ist eine Form-Funktion-Synergie gelungen, bei der jede Designentscheidung auch aerodynamisch oder thermisch begründet ist. Die Frontpartie wird durch eine skulpturierte Haube mit dynamischem Wechselspiel aus konkaven und konvexen Flächen definiert. Wie typisch für Ferrari Sondermodelle zieren die drei symmetrisch angeordneten Lufteinlässe die Motorhaube und unterstreichen den motorsportlichen Anspruch des Fahrzeugs. Am Heck sorgen die neu gestalteten, nach außen versetzten Flügel für eine noch stärkere Rennwagenoptik. Die kompaktere Heckfläche in Wagenfarbe vermittelt visuelle Leichtigkeit und reduziert die wahrgenommene Masse des Fahrzeugs. Ein speziell entwickeltes Fünfspeichen-Schmiederad-Design (inspiriert von den Carbonrädern des F80) rundet das Erscheinungsbild ab. Der Innenraum des Ferrari 296 Speciale folgt ebenfalls einer klar rennsportorientierten Designphilosophie. Die Gestaltung ist bewusst reduziert und funktional gehalten, wobei Materialien wie Carbonfaser, Aluminium und Alcantara zum Einsatz kommen, um Gewicht zu sparen und die Sportlichkeit zu betonen. Die erhöhte Mittelkonsole mit integrierten Bedienelementen bildet das funktionale Zentrum des Cockpits. Sichtbare Verschraubungen setzen markante Designakzente und verstärken die Anmutung eines puristischen Rennwagens. Auch im Bereich Lackierung und Individualisierung setzt der 296 Speciale besondere Akzente. Die neue Lackierung „Verde Nürburgring“ (ein intensiver Grünton) betont die Dynamik des Fahrzeugs. Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch eine neue Livery mit ein oder zwei durchgehenden Längsstreifen, erstmals auch in Weiß erhältlich. Für eine noch persönlichere Note können Kunden ihre Wunschstartnummer zwischen 00 und 99 frei wählen.

Article image
Article image
Article image